Der Interpolating Scanner von Tobinski ist eine komplexe Einheit bestehend aus 8 VCA-Kanälen, die in einen Mixer mit Scanner münden. Den Anfang machen die 8 VCAs, lässt man die CV-Ausgänge und Einzelausgänge unbeschaltet fungieren diese als Eingangskanäle für die Mixer/Scanner-Einheit. Legt man nur eine Steuerspannung an, wird der entsprechende Kanal in der Amplitude moduliert. Sobald ein Kabel im Einzelausgang eines VCAs steckt, wird der Kanal aus der Mixer/Scanner-Einheit entfernt. Sämtliche Kanäle führen parallel in die Mixer und Scanner Sektion. Beide Sektionen verfügen unabhängig voneinander über unterschiedlich konfigurierte Ausgänge. Die ungeraden Ausgänge (Odd) führen die Kanäle 1, 3, 5 und 7, die geraden Ausgänge (Even) die Kanäle 2, 4, 6 und 8. Zudem gibt es jeweils einen Mixausgang (All), an dem alle Signale anliegen. Im Mixer-Bereich wird definiert, wie viele nebeneinanderliegende Kanäle ausgewählt sind. Der Scanner-Bereich kann die angewählten Stufen gezielt anspringen und/oder zwischen ihnen crossfaden. Für beide Bereiche gibt es einen bipolaren Steuerspannungseingang mit Abschwächer um diese Vorgänge z.B. mit zwei LFOs zu automatisieren. Dieses Modul ist übrigens ein ganz heißer Kandidat wenn es darum geht, Signale dynamisch im Panorama zu verteilen. Die Signaleingänge akzeptieren Audiosignale und Steuerspannungen, daher bietet sich der Interpolating Scanner auch für komplexe Modulationsaufgaben an. Das Modul ist mit dem Harmonic Timing Generator erweiterbar. Über ein Flachbandkabel werden beide Module miteinander verbunden. Die Eingänge des Scanners sind dann automatisch mit den Ausgängen des HTG über eine Sinusschaltung verbunden, sodass die beiden Module als Sinusoszillator arbeiten. Diese beiden Module ermöglichen harmonische Interpolation und die Erzeugung komplexer Klangfarben.