Mit dem Orange AD200 MKIII Head schickt die britische Kult-Company einen puristischen
Die analoge Röhrenschaltung des AD200 MKIII setzt auf möglichst kurze Signalwege, um einen unverfälschten und schnell ansprechenden
In der Endstufe des AD200 MKIII Head von Orange sorgen vier 6550 Röhren für maximale Leistungsreserven. Bis zu 200 Watt versprechen markerschütternde Lautstärken, die jeden Groove mit Wucht in die Magengrube drücken. Neben den drei klassischen Klinkenbuchsen zum Anschließen von Bassboxen mit 4 Ohm oder 8 Ohm Impedanz ist der AD200 MKII außerdem mit einem Line-Level Slave-Out zum Anschließen weiterer Endstufen oder Mischpulten für die Direktabnahme ausgestattet.
Einfach ein sehr cooles Teil!
Ich muß nie wieder Angst haben, dass ich zu leise bin und von den Gitarristen "platt gemacht" werde.
Das der Orange weder Speakon, DI-Out noch ein Effektweg hat, stört mich äußerst wenig.
Ich nutze sehr viel Effekte (Overdrive, Flanger, Chorus, Delay) und die hören sich -in Reihe vor dem Amp geschaltet- alle super an.
Der Amp ist sehr gut verarbeitet und sieht auch noch cool auf der Bühen aus.
Wer sich für diesen Amp entscheidet, bekommt 26 kg geballte Kraft.
Der Verstärker ist sehr wertig verarbeitet und wie aus einem Guss (allein angucken macht schon Spass :-D) .
Bedienung und Anschlüsse könnten simpler nicht sein.
Zum Sound:
Sagenhaft.
Ich hatte vorher den TerrorBass 500.Ohne Frage ein gutes Gerät, zumal die Vorstufenzerre in Klang und Ausführung gleich ist.
Aber die Klangtiefe ist bei der Vollröhre einfach besser.
Man hat mit der richtigen Einstellung ein sehr sattes Fundament welches nicht schwinden mag.
Der Sound reicht von "fast" clean, zu drückendem Punch mit leichtem Crunch im Anschlag, bis hin zur ziemlich harten Verzerrung.
Fazit: mit ein wenig Probieren hier und da bekommt man durchaus verschiedenste Sounds aus dem Amp.
Aber: Man bekommt immer die rotzige Röhre mit hinein.
Wer also reinen clean-HiFi-Sound wünscht, sollte nach Alternativen suchen.Dazu wurde er auch einfach nicht kreiert.
Ja!Ein DirectOut fehlt, es gibt lediglich einen Volume-abhängigen Output.
Entweder wirds der Tonmann richten oder bei der Verwendung mit passender Box im kleinen Club der Volumepoti ;-).Power ist jedenfalls da.
Effekte betten sich insgesamt vor den Amp geschaltet einfach in den Sound ein.Alles gut.
Wer Druck und einen kompromisslosen Röhrenamp sucht, ist hier gut beraten.
PS:
Falls der Probraum oder die Finger vorm Gig kalt sein sollten :
Einfach die Hände 5cm über das Gitter hinterm Tragegriff halten, ein beruhigendes Röhrenlichterspiel gibts gratis dazu.